Thomashöhe und Lessinghöhe

Thomashöhe und Lessinghöhe

 

Thomashöhe/Lessinghöhe

Adresse:

Mittelweg 10
12053 Berlin-Neukölln

 

Verkehrsanbindung:

U7  U-Karl-Marx-Straße

Öffnungszeiten:

immer offen

Zielgruppe:

 alle Interessenten
 

Preis/Aufwandsentschädigung:

Der Eintritt ist frei.

Telefon:

Bürgertelefon  030 115
Montags bis Freitag jeweils von 07:00 bis 18:00 Uhr

Internet:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lessinghöhe

www.gartenkulturpfad-neukoelln.de

 

Angebot/Kurzbeschreibung:

Sind zwei grüne Hügel auf Neuköllns Rollbergen. Bis Mitte des 18. Jhs. waren die kleinen Berge von Rixdorfer Bauern landwirtschaftlich genutzt worden. Im Zuge der Industrialisierung jedoch konnten die Grundbesitzer sie an Bergbaubetriebe verkaufen, die hier Kies und Sand abbauten. So wurden die Rollberge innerhalb von nur zwei Jahrzehnten merklich abgetragen und später bebaut, z.B. mit der sog. Rollbergsiedlung für Arbeiterfamilien, deren Bewohner südöstlich davon Schrebergärten anlegten.

 Im Park der Lessinghöhe befindet sich das Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe. Mit Hilfe eines Quartiersmanagements gelang es 2001,
die Sport- und Bolzplätze umfangreich zu sanieren. Am Spielplatz an der Thomasstraße befindet sich darüber hinaus ein Kunstwerk von Günther Ohlwein mit dem Titel Spielskulptur aus dem Jahr 1973.

Lessinghöhe und Thomashöhe

Lessinghöhe und Thomashöhe – das sind zwei grüne Hügel auf Neuköllns Rollbergen. Letztere, die Rollberge, sind Ablagerungen, die die letzte Eiszeit zurückgelassen hat. Bis Mitte des 18. Jhs. waren die wenig ergiebigen Böden dieser kleinen Berge von Rixdorfer Bauern landwirtschaftlich genutzt worden. Im Zuge der Industrialisierung jedoch konnten die Grundbesitzer sie an Bergbaubetriebe verkaufen, die hier Kies und Sand abbauten. So wurden die Rollberge innerhalb von nur zwei Jahrzehnten merklich abgetragen und später bebaut, z.B. mit der sog. Rollbergsiedlung für Arbeiterfamilien, deren Bewohner südöstlich davon Schrebergärten anlegten.

Als nach dem Krieg Raum für die Trümmer bombardierter Häuser gebraucht wurde, nutzte man diese Kleingarten-kolonien und häufte hier den Schutt zu zwei Hügeln auf. In den 1950er Jahren legten „Notstandskräfte“ auf einem dieser Hügel den Park Thomashöhe an. Der Park Lessinghöhe folgte. Beides sind heute grüne Oasen im Kiez mit Spazierwegen zwischen Bäumen sowie Liege- und Spielwiesen. Gemeinsam mit den dicht beieinander liegenden Friedhöfen, die sich westlich anschließen, bilden sie einen breiten Grüngürtel rechts und links der Hermannstraße. Und südlich der grünen Hügel schließt sich der in einer ehemaligen Kiesgrube liegende neobarock gestaltete Körnerpark an.