Angebot/Kurzbeschreibung:
Das kultige Sommerbad Neukölln ist aufgrund seiner Lage am Columbiadamm auch bekannt als Columbiabad oder einfach Culle. Den Badegästen stehen ein 50-Meter-Schwimmbecken mit einer Tiefe von 2 Meter bis zu 5,50 Meter und ein Mehrzweckbecken mit Nichtschwimmerbereich mit einer Tiefe bis 2,40 Meter zur Verfügung. Eine 83 Meter lange Rutsche - übrigens die längste Berlins -, ein Babybecken mit Wasserpilz, eine Liegewiese mit 60 Bäumen, ein Imbiss und ein Kinderspielplatz sorgen bei Schwimmfans, ob groß oder klein, für Vergnügen. Das beliebte Freibad grenzt an das Tempelhofer Feld.
Anschrift:
Sommerbad Neukölln
Columbiadamm 160
10965 Berlin-Neukölln
Verkehrsanbindung:
U-Bahn:
U8 Boddinstraße
Bus:
M43 Sommerbad Neukölln
Öffnungszeiten:
Ab dem 29.08.2025 bis zum 07.09.2025
Täglich von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Zielgruppe (m/w):
Alle
Preis/Aufwandsentschädigung:
| normal | ermäßigt | |
| Tagesticket (Kategorie 1) | 7,00 € | 4,20 € |
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Badespaß - Tagesticket
(Kategorie 1)
Preis für 3 Personen, min. 1
Erwachsener und 1 Kind. Jedes
weitere Kind ab 5 Jahre: 1,50 €.
Insgesamt nicht mehr als 6
Personen, max. 2 Erwachsene
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13,00 € | |
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Aktions-Sommermehrfachkarte
(erhältlich ab 05.05.2025)
Gültig in allen Teilnehmenden
Freibädern für 20 Eintritte innerhalb
der Sommersaison 2025, gültig für
alle Sommerbadkategorien.
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80,00 € | |
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Vorhängeschloss
Falls nicht vorhanden
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9,00 € |
Telefon:
030 / 22 19 00 11
030 / 787 32 - 25 10
FAX:
Internet:
E-Mail:
Ansprechpartner/innen:
Ausstattung:
- 50-m-Schwimmbecken
- Mehrzweckbecken mit Nichtschwimmerbereich
- 83-m-Rutsche
- Babybecken mit Wasserpilz
Voraussetzung/Nachweise:
Ggf. Berechtigungsnachweis
Sonstige Information: Text übernommen von deren Website
Das Sommerbad Neukölln ist sowohl in regionalen als auch überregionalen Medien immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Berichtet wurde von Massenschlägereien, einer Erstürmung des Sprungturms und polizeilicher Räumung. Dabei agierten jugendliche Mitglieder von Familienclans mit Migrationshintergrund. Die Darstellungen des Badepersonals und vieler Besucher fallen allerdings differenzierter aus. Im Columbiabad, schrieb Stefan Kuzmany 2019, könne man „erleben, wie das gehen kann: ein multikulturelles Deutschland.“ Tatsächlich sei das Bad „ein wunderbarer Ort“.
Ende Juni 2022 nach einem Streit wegen Spritzerei mit Wasserpistolen kam es zu einer Massenschlägerei von etwa 100 Menschen. Die Polizei setzte 13 Streifenwagen und Teile einer Einsatzhundertschaft ein, um das Bad zu räumen. Im Juli 2022 griffen zwölf junge Männer nach ihrem Rauswurf aus dem Bad mit Knüppeln und Reizgas Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes an. Bei sechs Badegästen, vier Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und eines Mitarbeiters des Rettungsdienstes kam es zu Verletzungen. Wieder kam es zur Badräumung. Als Reaktion wurde eine Bestreifung durch die Berliner Polizei eingeführt und auch eine mobile Polizeiwache eingerichtet.
Auch im Sommer 2023 kam es im Juli zu einer Schließung wegen des Verhaltens der Gäste. Es kam erneut zu Pöbeleien, Gewalt und Drohungen vorwiegend männlicher Jugendlicher mit Migrationshintergrund. In der taz wurden Aufstockungen bei Personal und Security und vor allem die Kontingentierung der Besucherzahlen gefordert. Schon Mitte Juni hatten sich Mitarbeiter des Bades per Brief an die Führung der Bäder-Betriebe gewandt und „auf das untragbare Ausmaß der Umstände“ hingewiesen. Die Hausordnung werde „vorsätzlich missachtet“ und das Personal „bewusst psychisch terrorisiert“. Dabei seien „Verbale Attacken, das Spucken oder Pöbeln“ üblich. Neben Mitarbeitern und Frauen sind Minderheiten, besonders trans und queere Menschen von Gewaltandrohung betroffen. Als Reaktion auf die Vorfälle im Sommerbad Neukölln und anderen Freibädern verkündeten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger am 13. Juli 2023, dass zukünftig Ausweiskontrollen bzw. Schülerausweiskontrollen und eine Videoüberwachung in Berlins Freibädern durchgeführt werden.