Angebot/Kurzbeschreibung:
Das wunderschöne Schloss Köpenick liegt von Wasser umgeben im gleichnamigen Bezirk im Berliner Südosten. Es ist das bedeutendste erhaltene Schloss aus der Regentschaft der Hohenzollern; für das eindrucksvolle Schloss lohnt sich die kleine Reise in den Berliner Außenbezirk.
Anschrift:
Schloss Köpenick
Schloßinsel 1
12557 Berlin-Köpenick
Verkehrsanbindung:
S-Bahn:
S47 Spindlersfeld
Bus:
165 Landjägerstraße
62 / 162 / 164 / 165 Schloßplatz Köpenick
62 / 162 / 164 Rathaus Köpenick
162 / 164 / 165 Köllnischer Platz
Tram:
27 / 60 / 61 / 62 / 63 / 67 / 68 Schloßplatz Köpenick
27 / 60 / 61 / 62 / 63 / 67 / 68 Rathaus Köpenick
61 / 62 / 63 / 67 / 68 Köllnischer Platz
Öffnungszeiten:
Öffnungzeiten Sommerhalbjahr:
April bis September von Mittwoch bis Freitag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Öffnungszeiten Winterhalbjahr:
Oktober bis März von Donnerstag bis Sonntag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Zielgruppe (m/w):
Alle an Kunstgewerbe Interessierte
Preis/Aufwandsentschädigung:
Schloss Köpenick Kunstgewerbemuseum:
8,00 €, ermäßigt 4,00 €
Ermäßigung:
Die allgemeine Ermäßigung beträgt 50%. Das ermäßigte Eintrittsgeld kann in Anspruch genommen werden von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, Studierenden, Freiwilligendienstleistenden, Arbeitssuchenden mit Leistungen nach ALG I sowie Schwerbehinderten (Grad der Behinderung von mindestens 50) gegen Vorlage der entsprechenden Bescheinigung.
Freien Eintritt haben:
- Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
- Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende im Rahmen des betreuten Schulunterrichts, sofern sie als Gruppe zum Besuch angemeldet sind
- Studierende der Universitäten und Fachhochschulen im Rahmen von Lehrveranstaltungen, sofern sie als Gruppe angemeldet sind
- Mitglieder des Internationalen Museumsrates (ICOM) und des Deutschen Museumsbundes, die sich als solche ausweisen
- Mitglieder von Fördervereinen der Staatlichen Museen zu Berlin, die sich als solche ausweisen in dem Museum, das von ihrem Verein gefördert wird
- Inhaberinnen und Inhaber eines Presseausweises
- Personen, die Transferleistungen (Bürgergeld, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) erhalten und sich entsprechend ausweisen.
- die ärztlich als notwendig anerkannte Begleitperson einer Schwerbehinderten oder eines Schwerbehinderten, sofern dies im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist
- Inhaber und Inhaberinnen von Jahreskarten im Geltungsbereich des jeweiligen Kartentyps
Telefon:
030 / 266 42 42 42 (Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
FAX:
Internet:
E-Mail:
Ansprechpartner/innen:
Ausstattung:
Rollstuhlgerechter Zugang
Voraussetzung/Nachweise:
Sonstige Information: Text übernommen von deren Website
Die unvollendet gebliebene Schlossanlage ist auf einer künstlichen Insel am Rande der Köpenicker Altstadt zu finden. Der heutige Bau entstand zwischen 1677 und 1690 nach Plänen der Architekten Rutger van Langervelt und Johann Arnold Nering für den hohenzollernschen Kurprinzen Friedrich (später Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg und Friedrich I. König in Preußen) anstelle eines früheren Jagdschlosses der brandenburgischen Kurfürsten. Außer dem Schloss selbst umfasst das Ensemble eine historische Toranlage, die Schlosskapelle und Wirtschaftsgebäude, die heute Depots und Restaurierungswerkstätten des Museums sowie ein Café beherbergen.
Seit 1963 wird Schloss Köpenick vom Kunstgewerbemuseum genutzt. Während der deutschen Teilung wurden hier die im Ostteil Berlins befindlichen Bestände ausgestellt. Nach einer umfassenden Instandsetzung aller Gebäude auf der Schlossinsel zeigt das Kunstgewerbemuseum seit 2004 eine ständige Ausstellung von Werken der "Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko". Auf drei Etagen werden einzigartige Meisterwerke der Ausstattungskunst vom 16. bis zum 18. Jahrhundert präsentiert.
Zu bestaunen sind zudem die in fast allen Räumen des Schlosses erhaltenen barocken Stuckdekorationen. Im Untergeschoss wird zudem mit archäologischen Grabungsfunden die Bau- und Siedlungsgeschichte der Köpenicker Schlossinsel dokumentiert.