Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Angebot/Kurzbeschreibung:
Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide ist die einzige Institution am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlagers inmitten eines Wohnbezirks. Seit 2006 macht es hier das lange ausgeblendete Schicksal der über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder sichtbar, die während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime als Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden.
 
Anschrift:
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Straße 5
12439 Berlin-Niederschöneweide
 
Verkehrsanbindung:
S-Bahn:
S8 / S9 / S45 / S46 / S47 / S85 Schöneweide
Bus:
M11 / X11 / 160 / 163 / 165 / 166 / 265 S Schöneweide
Tram:
M17 / 21 / 37 / 60 / 61 / 67 S Schöneweide
 
Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
 
Sonderöffnungen:
Oster- und Pfingstmontag
 
Zielgruppe (m/w):
Alle
 
Preis/Aufwandsentschädigung:
Eintritt frei
 
Telefon:
030 / 63 90 28 80
 
FAX:
030 / 63 90 28 82 9
 
Internet:
 
E-Mail:
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Ansprechpartner/innen:
Dr. Christine Glauning
Eva Kuby
 
Ausstattung:
  • Originalgetreue Baracke mit Luftschutzbunker
  • Foto- und Schriftdokumente
  • Fundstücke
  • Internationale Jugendbegegnungsstätte
  • Bibliothek
Voraussetzung/Nachweise:
Keine
 
Sonstige Information: Text übernommen von deren Website
Unter den Augen der deutschen Zivilbevölkerung arbeiteten sie in allen Bereichen der Gesellschaft – in großen, mittleren und kleinen Firmen, in allen Branchen – von der Tischlerei, Bäckerei, Brauerei bis zum Bekleidungsgeschäft, in kommunalen Einrichtungen wie der Müllabfuhr und in der Landwirtschaft, auf kirchlichen Friedhöfen, bis hin zu Privathaushalten. Alleine im Berliner Stadtgebiet befanden sich etwa 3.000 Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
Dokumentieren. Vermitteln. Bewahren.
Als Archiv-, Ausstellungs- und Lernort informiert das Dokumentationszentrum insbesondere über die Geschichte und Dimension der größten Gruppe der NS-Zwangsarbeit. Rund 8,4 Millionen Menschen wurden als „zivile“ Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten Europas in das Deutsche Reich verschleppt. Dabei dienen die ehemaligen Unterkunftsbaracken als Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Bildungsorte.