Angebot/Kurzbeschreibung:
Die Überblicksausstellung zur deutschen Geschichte im Zeughaus ist wegen Baumaßnahmen bis Ende 2025 geschlossen. Im Pei-Bau beleuchtet „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen können” 14 Wendepunkte der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Weitere Ausstellungen ergänzen das Angebot.
Anschrift:
Deutsches Historisches Museum
Zeughaus und Pei-Bau
Unter den Linden 2
10117 Berlin-Mitte
Verkehrsanbindung:
U-Bahn:
U5 Museumsinsel
Bus:
100 / 300 Staatsoper
147 Werderscher Markt
Tram:
M1 / M12 Am Kupfergraben
Öffnungszeiten:
Täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr
24. Dezember geschlossen
Zielgruppe (m/w):
Alle
Preis/Aufwandsentschädigung:
Einzelticket Ausstellung: 7,00 € / ermäßigt 3,50 €
Kombiticket zum Besuch aller Ausstellungen: 10,00 € / ermäßigt 5,00 €
Kinder bis 18 Jahre: frei
Ermäßigten Eintritt erhalten:
- Schüler*innen und Auszubildende über 18 Jahre
- Teilnehmer*innen des Bfd
- Studierende
- Empfänger von Transferleistungen
- Schwerbehinderte mit GdB 50% und mehr sowie ihnen Gleichgestellte
Telefon:
030 / 20 30 47 50
030 / 20 30 47 51
FAX:
030 / 20 30 47 59
Internet:
E-Mail:
Ansprechpartner/innen:
Besucherservice
Ausstattung:
In weiten Teilen barrierefrei.
In sieben der 14 Ausstellungsräume werden die Haupttexte zusätzlich zum Deutschen und Englischen auch in Leichter Sprache,
Deutscher Gebärdensprache, Braille sowie Großschrift angeboten.
An ausgewählten Stellen sind Beschriftungen in Profilschrift sowie Audiodeskriptionen vorhanden.
Außerdem laden interaktive und multisensorische Interventionen ein, Themen tastend, hörend oder sehend zu erkunden.
Exponate werden auf unterschiedlichen Höhen präsentiert, Vitrinen sind für Rollstühle unterfahrbar.
Voraussetzung/Nachweise:
Ggf. Berechtigungsnachweis
Sonstige Information: Text übernommen von deren Website
Eingang ins Museum:
Pei-Bau
Hinter dem Gießhaus 3
Unsere Sammlung
Das Fluchtboot zweier DDR-Bürger, der Hut Napoleons oder die Handprothese eines mittelalterlichen Ritters – die Sammlung des Deutschen Historischen Museums umfasst rund eine Million sehr unterschiedliche Zeugnisse der deutschen Geschichte. Die ältesten stammen aus dem frühen Mittelalter, als von Deutschland noch keine Rede war, die jüngsten aus der unmittelbaren Gegenwart.
Jedes Jahr wird diese Sammlung um ca. 7.000 Objekte ergänzt und stellt damit ein wachsendes materielles Gedächtnis deutscher Geschichte im europäischen Kontext dar. In seiner Zusammensetzung spiegelt es den wechselnden Blick auf die Geschichte wider, da vor jedem Erwerb die Frage zu beantworten ist, warum ist das Objekt erhaltenswert und welche Erkenntnisse lassen sich daraus über unsere Vergangenheit für die Gegenwart und für kommende Generationen gewinnen.
Die Aufgabe des DHM ist es, diese häufig sehr fragilen und von Zerfall bedrohten Objekte zu bewahren, ihre Herkunft und ihre Bedeutung zu erforschen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Zusammensetzung der Sammlung ist jedoch nicht zufällig, sondern selbst ein Spiegelbild von 200 Jahren Museumsgeschichte.